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Kolk / Alte Mühle

Das Wort „Kolk“ bezeichnet einen versumpften Teich, der sich hier einst befand. In ihn mündete das Wasser des durch Oberbach- und Unterbachstraße fließenden Mühlengrabens, bevor es in die Weser floß. Damals stand hier die sog. Fetkötersche Mühle. Die heutige Bebauung stammt aus dem Jahre 1987.

Der große, den Weserkai beherrschende Speicher entstand 1940/41 im Zusammenhang einer 1938 einsetzenden reichsweiten Planung für Getreidespeicher. Architekt Prof. E. Fahrenkamp, Berlin/Düsseldorf. Angesichts der Lage direkt an der Altstadt seinerzeit sorgfältige Planung der Fassadengestaltung; Dachdeckung mit den ortsüblichen Sandsteinplatten.

In der Straße Goldener Winkel das „Raabe-Haus“. Hier verbrachte der 1831 in Eschershausen geborene Schriftsteller Wilhelm Raabe im Haus Nr. 3 einen Teil seiner Kindheit.

 

Apfel

Es gibt unzählige Apfelsorten auf der Welt, große und kleine, rote, gelbe und grüne, mit glatter, glänzender Schale oder solcher mit matter, stumpfer. Es gibt sie saftig und süß schmeckend, aber auch in säuerlich herben Varianten. Eine breite Palette, für jeden Geschmack etwas.

Alle haben also ihren individuellen Geruch und Geschmack. Eines jedoch haben sie gemeinsam. Aus Äpfeln ist kein für den Parfümeur verwendbarer natürlicher Rohstoff herstellbar. Das ist ganz anders als bei vielen anderen Früchten, wie z.B. den Südfrüchten.

Immer, wenn etwas nach Apfel riecht, aber kein Apfel ist, hat ein Parfümeur seine Nase im Spiel. Mit geschultem Sinnesorgan, profunden Produktkenntnissen und langjähriger Erfahrung ist er in der Lage, das Duftbild jeder Apfelsorte nachzustellen.

Dazu benötigt er bis zu 60 Einzelstoffe in den unterschiedlichsten Konzentrationen.