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Info-Pool A-Z

Hier finden Sie Informationen zu unterschiedlichen Projekten und Organisationen sowie aktuelle Fachbeiträge zum Thema Prävention. Das Angebot soll ständig ergänzt werden.

Buddy-Projekt

Das Buddy-Projekt vermittelt Schülern soziale Kompetenzen. In Praxisprojekten übernehmen Schüler Verantwortung für sich und andere, beispielsweise als Paten für jüngere Mitschüler, als Streitschlichter oder als Ansprechpartner für Mitschüler mit schulischen oder privaten Problemen. Die Projekte setzen somit an den Ursachen von aggressivem Verhalten aber auch an Problemen wie Mobbing, Schulverweigerung oder Sucht an.

www.buddy-ev.de

Faustlos

Faustlos ist ein für die Grundschule und den Kindergarten entwickeltes Curriculum, das impulsives und aggressives Verhalten von Kindern vermindern und ihre sozialen Kompetenzen erhöhen soll. Der Präventionsrat Landkreis Holzminden fördert das Projekt für Grundschulen im Landkreis.

www.faustlos.de

Landespräventionsrat Niedersachsen

Der LPR Niedersachsen wurde 1996 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Landesregierung in kriminalpolitischen Fragen zu beraten, über Präventionsprojekte und -maßnahmen zu informieren, kommunale Präventionsräte bei Gründung und praktischer Arbeit zu unterstützen, Projekte zu fördern und durchzuführen sowie Fachtagungen zu organisieren.

www.lpr.niedersachsen.de

Mobile Jugendarbeit

Der Präventionsrat arbeitet zur Zeit an einem Konzept für die Mobile Jugendarbeit im Landkreis Holzminden.

Mobile Jugendarbeit oder auch Streetwork wendet sich Menschen zu, für die die „Straße“ ein zentraler Sozialisations- und Lebensort ist. Da diese Personen in der Regel von anderen sozialen Dienstleistungen nicht mehr erreicht werden (wollen), begeben sich die Mitarbeiter von Streetwork/Mobile Jugendarbeit zu deren Treffpunkten.

Dabei wird versucht, die Lebenswelt der Jugendlichen (wenn möglich mit ihnen) gemeinsam lebenswerter zu gestalten und/oder Alternativen aufzuzeigen, welche ein minder gefährdendes Zurechtkommen im öffentlichen Raum ermöglichen.

Die Arbeitsprinzipien von Streetwork/Mobile Jugendarbeit sind Aufsuchen, Freiwilligkeit, Anonymität, Akzeptanz, Niederschwelligkeit, Parteilichkeit, Lebensweltorientierung, Flexibilität und Kontinuität.

Diese Arbeitsprinzipien sind unverzichtbar, bedingen sich gegenseitig und prägen alle Angebote von Streetwork und Mobiler Jugendarbeit

 

print-Programm

Unter der Federführung des Kultusministeriums und des Ministeriums für Frauen, Arbeit und Soziales hat das Land Niedersachsen im Jahr 2000 das Präventions- und Integrationsprogramm (PRINT) verabschiedet. Mit dem Programm sind verschiedene Zielsetzungen verbunden. Wichtige Elemente sind die gezielte Verbesserung der Entwicklungsmöglichkeiten aller, insbesondere gefährdeter junger Menschen, der Abbau von Benachteiligung und die Schaffung positiver Lebensbedingungen. Es soll die Persönlichkeitsentwicklung fördern und abweichendem Verhalten, Schulversagen und Absentismus entgegenwirken. Weiterhin soll die Integrations-, Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit gefördert und ein Betrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet werden. 
Wichtiges Element in diesem Gesamtkonzept ist auch die gemeinsame Weiterbildung von Fachkräften aus Schule und Jugendhilfe, die über Projekte die angestrebte Zusammenarbeit beider Institutionen vorantreiben und mit neuen Ideen und Impulsen bereichern.

Mit der Durchführung des Programms wurde die Universität Lüneburg beauftragt. Das Programm läuft am 31.12.2006 aus.

www.netzwerg-web.de