Für das Bündnis für Familie in Holzminden übernimmt Frau Prof. Dr. Rita Süssmuth die Schirmherrschaft. Als Bundesfamilienministerin von 1985 bis 1988 hat Sie insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Mittelpunkt gesellschaftlichen und politischen Handelns gerückt, heute setzt sie sich verstärkt für Integration und mehr Dialog zwischen den Generationen ein.

 

 

Schirmherrin Prof. Dr. Rita Süssmuth:

Ich freue mich sehr, dass sich inzwischen über 500 Gemeinden der Bundesinitiative Lokale Bündnisse für Familie angeschlossen haben. Familienfreundlichkeit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, aber eben auch ein breites Angebotsspektrum für Menschen jeden Alters, das sind Faktoren, die auch ganz eng mit der demografischen Entwicklung und wirtschaftlichem Erfolg einer Region in Verbindung stehen. Deshalb kann ich nur appellieren, dass sich möglichst viele Akteure, besonders auch aus der Wirtschaft, beteiligen und somit Lebensbedingungen vor Ort und damit auch die Attraktivität des Standortes nachhaltig aufwerten. Mit den Schwerpunkten Familie und Beruf, Soziale Stadt und Generationen miteinander deckt das Bündnis in Holzminden genau die Bereiche ab, die die Menschen im Alltag berühren. Der Schwerpunkt Partizipation stellt für mich eine Querschnittsaufgabe dar, die sich in alle Lebensbereiche auswirkt. Nicht über Menschen reden, nicht für Menschen Politik machen, sondern mit Ihnen, das gelingt am ehesten direkt vor Ort. Dass das Bündnis für Familie auch personell ausgestattet wird, ist für mich Indikator für Ernsthaftig- und Nachhaltigkeit.

Ich wünsche dem Bündnis für Familie in Holzminden viel Erfolg!

Prof. Dr. Rita Süssmuth