Kampagne für den Katzenschutz

Entnommen aus DU UND DAS TIER 2/2017, Zeitschrift des Deutschen Tierschutzbundes e.V. © dworak&kornmesser

Die Straße ist rigoros – Die Kastration harmlos

In Deutschland leben ca. 2 Millionen Katzen auf der Straße und stellen sich jeden Tag dem Kampf ums Überleben.

Mit dieser Kampagne soll an jeden Katzenbesitzer vermittelt werden, wie wichtig es ist, seine Katze kastrieren zu lassen. Als Katzenbesitzer gem. § 10 der Verordnung der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Holzminden zählt auch, wer freilaufende Katzen regelmäßig füttert!

Kastrationspflicht im Tierschutzgesetz

Leider gilt die Katrationspflicht noch nicht in allen Bundesländern. Der Deutsche Tierschutzbund hat auf seiner Seite aufgelistet, welche Gemeinden bereits eine Verordnung mit Kastrationspflicht eingeführt haben. Im Februar 2019 waren das bereits 722 Städte und Gemeinden in Deutschland. Das Tierschutzgesetz wurde um den § 13b, die sogenannte Verordnungsermächtigung für die Landesregierungen, ergänzt. Sie können helfen!

Lassen Sie ihre Katze kastrieren!

Bei der Kastration von Katzen oder Katern handelt es sich um einen Routineeingriff und bietet mehrere Vorteile. Für die Hauskatze, als auch für die draußen Katze. Schon allein das beruhigende Gefühl, dass die Katze keine Babys bekommt, wenn sie sich erlaubt oder auch unerlaubt zutritt nach Draußen verschafft hat. Durch eine Kastration kann die ständig steigende Zahl der Herrenlosen freilebenden Katzen vermindert werden. Durch eine Kastration wird der Fortpflanzungstrieb und die dadurch entstehenden Streitigkeiten, sowie Verletzungen und Krankheitsübertragungen deutlich gemindert.

In der Verordnung zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Holzminden steht auch, dass Katzenhalter/innen, die ihrer Katze unkontrollierten Auslauf geben, diese mit einem Mikrochip versehen müssen. So kann der Halter ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden.

Ordnungswidrig gemäß § 59 Abs. 1 des Niedersächsisches Polizei- und Ordnungsbehördengesetz (NPOG) handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig den Geboten oder Verboten der §§ 3 bis 14 dieser Verordnung zur Aufrechterhaltung der Sicherheit und Ordnung in Holzminden zuwiderhandelt. Die Ordnungswidrigkeit kann gemäß § 59 Abs. 2 NPOG mit einer Geldbuße bis zu 5.000,-- Euro geahndet werden

Tierfreunde können die Arbeit des Tierheims unterstützen und für die Kastration der Freigänger Katzen spenden

„Der Deutsche Tierschutzbund e.V. hat eine "Katzenschutz-Kampagne" an der Sie auch gerne teilnehmen können.