Kinder- und Jugendbeauftragte Julia Rentziehausen mit den Kindern der Kita Südstadt bei der Abstimmung auf dem Spielplatz Limkerecke© Stadt HolzmindenKinder und Eltern konnten über einen Online-Fragebogen die Spielplätze bewerten. Rentziehausen betont die Wichtigkeit solcher Beteiligungsangebote: „Wir möchten sicherstellen, dass unsere Spielplätze nicht nur sicher und sauber sind, sondern auch das abbilden, was Kinder und Eltern brauchen und sich wünschen! Und das wissen sie am besten selbst. “
Bei einer routinemäßigen Überprüfung der Spielplätze durch die Stadt Holzminden zeigten sich Mängel am „Spielschiff“ auf dem Spielplatz Limkerecke, was zum Abbau des Spielgerätes führte. Aus der Umfrage des Spielplatzchecks im letzten Jahr ging hervor, dass dieses Spielgerät aus Kinderaugen ganz besonders beliebt ist, also sollte schnell Ersatz beschafft werden.
Um die zukünftigen Spielplatznutzer*innen auch bei der Auswahl des neuen Spielgerätes zu beteiligen, startete die Kinder- und Jugendbeauftragte Julia Rentziehausen auch in diesem Jahr hierzu eine Online-Umfrage, in welcher darüber abstimmt werden konnte, welches Spielgerät der adäquate Ersatz für das ehemalige Spielschiff werden soll. Zur Auswahl standen drei grundsätzlich unterschiedliche Spielgeräte – erneut ein Spielschiff, eine Kletterburg und eine Art großes Kletternetz – so unterschiedlich sie auch sind, alle drei sind inklusiv und somit auch auf Bedürfnisse von Kindern mit Einschränkungen konzipiert. Nun ist die Umfrage beendet und auch die Kinder der Kita Südstadt haben ihre Stimme mit einer Murmel persönlich auf dem Spielplatz abgegeben.
„Ich war gespannt, welches der Spielgeräte die Kinder favorisieren. Im Verlauf der Umfrage zeigte sich jedoch sehr schnell ein klarer Favorit. Mit weitem Vorsprung, sowohl bei den Kitakindern als auch bei der Online-Umfrage wird sich wieder ein Schiff gewünscht“, so Rentziehausen.
Die nächsten notwendigen Schritte zur Umsetzung erfolgen nun Seitens des Bauamtes. Am 02.09.2025 wird das Ergebnis „Spielschiff“ in den öffentlichen Teil des Bauausschuss beraten, um dort eine Freigabe von der Politik über die endgültige Ausschreibung des Schiffes einzuholen.