Nach einer wetterbedingten Absage in der Vorwoche war es am vergangenen Dienstag endlich so weit: Die neugestaltete und großzügig erweiterte Skateanlage am Stahler Ufer wurde offiziell eingeweiht. Im Rahmen einer kompakten, aber feierlichen Stunde übergab Bürgermeister Christian Belke den modernisierten Platz seiner Bestimmung.
Partizipation im Fokus: Mit dem stetigen Wachstum der Skater-Gemeinschaft wuchs auch der Wunsch nach Veränderung: Mehr Fläche, anspruchsvollere Herausforderungen und passgenaue Module sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Fahrer wurden gefordert. In Gesprächen zwischen lokalen Skatern und Thomas Weßler vom Jugendzentrum Holzminden wurden erste Wünsche formuliert. Kurz darauf organisierte das Jugendzentrum eine Jugendkonferenz zum Thema „Zukunft der Skateanlage“. Mit der Unterstützung von Rollkultur Weserbergland e.V. wurden gemeinsam Entwürfe erstellt und konkrete Pläne gezeichnet, die als Basis für die spätere Planung dienten. In enger Kooperation zwischen dem städtischen Baudezernat, dem Verein Rollkultur Weserbergland e. V., dem Jugendzentrum sowie den Jugendlichen selbst wurde ein zukunftsfähiges Konzept entwickelt, das die Anlage fit für die kommenden Generationen macht.
Die Erfolgsgeschichte des Standorts begann vor einigen Jahren, als die ursprüngliche Anlage von ihrem alten Platz an der ehemaligen Hauptschule an das Stahler Ufer verlegt wurde. Seither hat sich das Areal zu einem lebendigen Zentrum des regionalen Rollsports entwickelt. Standen auf dem Platz anfangs noch alte und unattraktive Rampen und Module, begann im Jahr 2021 die umfassende Neugestaltung der Anlage. Neue Beton-Elemente ersetzten in mehreren Bauabschnitten die alten Rampen und machen den Platz, mit den nun zuletzt fertiggestellten Elementen, für die Nutzer deutlich attraktiver.
Einweihung der Erweiterung der Skateranlage am Stahler Ufer© Stadt Holzminden