In Redebeiträgen der stellvertretenden Bürgermeisterin Ruth Koßmann, die stellvertretend für den krankheitsbedingt abwesenden Bürgermeister Christian Belke die herzlichsten Grüße der Stadt überbrachte, der neuen Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH und des Geschäftsführers der Schwager GmbH und Co.KG wurde Ralf Schwager als Unternehmer, Ideengeber aber vor allem als Mensch geehrt. Dies wurde in allen Beiträgen deutlich.
"Heute wäre er 84 Jahre geworden, er hätte bei dem Vorhaben, diesen Platz nach ihm zu benennen, erstmal abgewunken, aber er wäre auch ein bisschen stolz gewesen", führte Ruth Koßmann, die über viele Jahre mit Ralf Schwager zusammen arbeitete und diesen auch persönlich gut kannte mit einem Augenzwinkern aus. "Wir sind es jedenfalls auf ihn und vermissen ihn sehr. Zu seinen Lebzeiten war er ein 24 Stunden und 7 Tage in der Woche arbeitender Motor dieser Stadt und auch ein Teil ihrer Seele", so die stellvertretende Bürgermeisterin.
Sie überreichte an Frau Schwager im Namen der Stadt Holzminden neben einem Blumenstraß auch eine kleine Schiefertafel als Erinnerung an die Umbenennung des Ralf-Schwager-Platzes, mit der Inschrift:
"Ralf-Schwager-Platz
gewidmet Ralf Schwager 1941 - 2022
Unternehmer, Unterstützer und Motor für das kulturelle und wirtschaftliche Leben in Holzminden. Sein Engagement für die Stadt, die HAWK, die Innenstadtentwicklung und den Weihnachtsmarkt hinterließ bleibende Spuren. Ihm zu Ehren erfolgte die Umbenennung des Steinhofes in den Ralf-Schwager-Platz am 26.11.2025 nach Beschluss des Rates der Stadt Holzminden vom 01.07.2025. Die Stadt Holzminden dankt ihm für sein Lebenswerk."
Im Anschluss daran sprach Frau Michaela Reinecke-Koller, seit Oktober 2025 neue Geschäftsführerin der Stadtmarketing GmbH. Sie betonte, dass auch wenn Sie Ralf Schwager selbst persönlich nie kennengelernt hat, dennoch sein Geist vor allem auch im Stadtmarketing der Stadt Holzminden spürbar und erlebbar ist.
"Er stand für eine Überzeugung, die uns im Stadtmarketing weiterhin leitet: "Es ist machbar, was man sich in den Kopf setzt." Diese Entschlossenheit hat viele Entwicklungen angestoßen, die unsere Stadt bis heute bereichern. Ebenso wichtig war ihm das Miteinander. Er wusste, dass jede und jeder einen bedeutenden Teil zum gemeinsamen Erfolg beiträgt. Dieses Verständnis wirkt auch heute noch nach", so Michaela Reinecke Koller.
An dritter Stelle trat Matthias Kumlehn ans Rednerpult und berichtete von der gemeinsamen Zeit mit Ralf Schwager, von Begebenheiten, von liebenswerten Eigenheiten eines Mann der ein großer Visionär und unermüdlicher Motor auf vielen Ebenen war und dessen Verlust eine ganze Stadt getroffen hat.
