, betont die Vorsitzende, Elke Leuckel, zur Begrüßung der 51. Sitzung des Holzmindener Seniorenrates und unterstreicht, dass sich der Seniorenrat von Anfang an unterstützend in die Gründung und Weiterentwicklung des Weser-Med-Zentrums am Forster Weg eingebracht habe. „Genau diesen Weg wollen wir auch fortsetzen und dafür sorgen, dass die Bedürfnisse der älteren Menschen aus Stadt und Region mit Blick auf eine gute Gesundheitsversorgung gehört werden. Dazu gehört, über die neuesten Entwicklungen und Pläne im Weser-Med-Zentrum informiert zu sein“, so Leuckel.
Vor diesem Hintergrund informierten Andreas Nolte, Geschäftsführer der gemeinsamen Immobiliengesellschaft des Landkreises und der Stadt Holzminden sowie Ingo Goldammer als Geschäftsführer der Medizinischen Versorgungszentren Holzminden gGmbH über die aktuelle Situation und die Zukunftsausrichtung der beiden Gesellschaften, die nach der Insolvenz des Holzmindener Krankenhauses in Rekordzeit von Stadt und Landkreis Holzminden gegründet wurden. Zudem stand auch Bürgermeister Christian Belke dem Seniorenrat Rede und Antwort.
Zunächst richtete sich jedoch der Seniorenrat mit eigenen Beobachtungen und Vorschlägen an die beiden Geschäftsführer. Auf Grundlage einer durch den Rat erfolgten Begehung des Weser-Med-Zentrums wurden konstruktive Vorschläge und Anregungen erarbeitet, die den beiden Geschäftsführern mitgegeben wurden. Diese reichten von „mehr Grün im frisch renovierten Eingangsbereich“ über „eine verständlichere Beschilderung ohne Abkürzungen“, die Forderung nach der „Besetzung einer zentralen Patienteninformation im Entrée des Hauses“ bis hin zur „Schaffung einer Möglichkeit, das Parken auch mit Bargeld am Automaten bezahlen zu können“.
Im Rahmen der anschließenden Information zur Lage der beiden Gesellschaften machten die beiden Geschäftsführer einmal mehr deutlich, dass sich die medizinischen Versorgungszentren in Holzminden auf einem vielversprechenden Weg befinden und insbesondere auch durch den hervorragenden Einsatz aller Mitarbeitenden stabilisiert werden konnten. Geschäftsführer Goldammer versprach, „weiter Schritt für Schritt nach sinnvollen Fähigkeitsergänzungen für das Haus zu suchen“, zeigte sich aber auch durchaus stolz auf das bislang Erreichte.
Kritischer sieht die Lage indes mit Blick auf die Immobiliengesellschaft aus, die laut Geschäftsführer Nolte „finanziell noch auf die Unterstützung aus Landkreis und Stadt Holzminden angewiesen sei, was nicht zuletzt an brandschutztechnischen Änderungen läge, die vor einer vollumfänglichen Neubelegung des Hauses erst durchgeführt werden müssten“. Bezugnehmend auf die Anregungen und Vorschläge des Seniorenrates für das Weser-Med-Zentrum machten beide Geschäftsführer deutlich, dass sich leider nicht alle realisieren lassen. So sei für den Eingangsbereich natürlich eine kostengünstige und funktionale Lösung gewählt und auch auf Grund der Verschattung durch das Dach auf Begrünung verzichtet worden. Ähnlich verhielte es sich auch mit Blick auf das Parken und die zentrale Anmeldung – auch hier müsse aus Kostengründen auf zusätzliche Stellenanteile verzichtet werden. Für die Anmeldung würde jedoch eine technische Lösung geprüft und auch die guten Anmerkungen bezüglich der Beschilderung wurden dankend aufgenommen.
Bürgermeister Belke blickte auf die enge Zusammenarbeit zwischen Seniorenrat und Verwaltung zurück und erinnerte an die Erfolge, die der Seniorenrat in den vergangenen Jahren verzeichnen durfte. „Dank Ihnen und Ihrer Impulse konnten wir die Gesundheitsversorgung für Stadt und Region stabilisieren, haben wir Fortschritte in Punkto Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität für ältere Menschen in unserer Stadt erreichen können. Wir haben gemeinsam mit dem Seniorentreff auch Formate gefunden, um Alterseinsamkeit entgegenzuwirken, beispielsweise am Heiligen Abend oder beim Seniorentanz. Nicht zuletzt erinnere ich mich sehr gerne an tolle Veranstaltungen, wie zuletzt anlässlich des Weltseniorentages in der Stadthalle und der Lutherkirche“, skizzierte der Bürgermeister exemplarisch.
Insgesamt unterstrich die zurückliegende Sitzung einmal mehr die Wichtigkeit und Wirksamkeit des Seniorenrates und war beste Werbung für neue Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bei der am 13. September bevorstehenden Neuwahl des Seniorenrates für die Interessen von Seniorinnen und Senioren in Holzminden einsetzen wollen. Weitere Informationen für Interessentinnen und Interessenten, die sich eine Mitwirkung im Seniorenrat vorstellen können, sind über Fachbereich 1.50 der Stadtverwaltung Holzminden oder direkt beim Seniorenrat erhältlich.